Aktuelles

Info-Workshop zu Anti-Schwarzem Rassismus. Schau Hin – Mach Was

03.09.2020, 11- 14 Uhr, Online-Angebot
Wir möchten euch auf unseren kommenden Workshop aufmerksam machen und freuen uns über euer Interesse. Vielen Dank an Transaidency für die Möglichkeit, diesen Workshop im Rahmen ihres Projekts “Offen Füreinander”.
Anti-Schwarzer Rassismus und dessen rassistische Effekte finden täglich auch in Moabit statt, aber manchmal in Situationen oder Konstellationen, die für Nicht-Schwarze Menschen nicht immer offensichtlich sind. Vieles liegt an gelernten historischen Mustern, die häufig unbewusst reproduziert werden, manchmal mit dramatischen Konsequenzen. Bei diesem Workshop geht es um einen ersten Einstieg in das Thema Rassismus mit einem besonderen Fokus auf Kolonialismus und Rassismus gegenüber Schwarzen Menschen. Teilnehmende sollen für das Thema Rassismus, besonders Anti-Schwarzer Rassismus, sensibilisiert werden und grundlegende Informationen zu historischen Hintergründen und gesellschaftlichen Zusammenhängen des Themas erhalten sowie die eigene Positionierung und Verwobenheit im System Rassismus reflektieren.
Trainer und Trainerin:
Akinola Famson ist Trainer und Bildungsreferent für inter-/transkulturelle Kommunikation, Demokratie Erziehung und Diversity Management. Er leitet und begleitet seit über 20 Jahren inter-/transkulturellen Lernprozesse und entwicklungspolitische Bildungsarbeit.
Ely Almeida Rist ist Begleiterin bei rassismuskritischen Bildungsprozessen. Sie ist, Sie ist Pädagogin und Trainerin für Empowerment, Rassismuskritik und Theater der Unterdrückten und seit 17 Jahren in der politischen Erwachsen-und Jugendbildung tätig. Seit 2011 engagiert sie sich u.a. im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung und Beratung für Menschen mit Fluchterfahrung. Sie versteht sich als Schwarz, Frau und Feministin.
Anmeldungen sind bis zum 01.09.2020 um 12:00 Uhr unter der Email  Event@transaidency,org möglich.

BANYAN TREE PROJECT   

DIASPORA MITTENDRIN 

BAN RACIAL PROFILING    

Siehe auch unsere Facebook-Seite! https://www.facebook.com/bdb.germany/


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  Banyan Tree Project      

 

Mit dem Banyanbaum Projekt wollen wir Diskriminierung gegen Menschen mit einem indischen, bangladeshi, pakistanische und nepalesischem Hintergrund entgegenwirken. Wie ein Banyanbaum, versuchen viele Menschen ihre Wurzeln in Deutschland zu schlagen. Dies ist jedoch auch auf Grund von Diskriminierungserfahrungen nicht immer einfach. Deswegen möchte der BDB e.V. ein Unterstützungsnetzwerk gegen Diskriminierung entwickeln, das besonders Menschen aus diesen Regionen einen friedlichen und kraftvollen Alltag ermöglicht.

Um dieses Projekt vorzubereiten, haben wir in Deutschland lebenden Menschen mit Würzeln in Indien, Pakistan, Nepal oder Bangladesh zu ihren Erfahrungen in Deutschland von Mai bis August 2018 befragt, besonders in Hinblick auf Diskriminierung. Diese Umfrage wurde auf Englisch, Deutsch, Hindi, Urdu, Nepali und Bangla durchgeführt.  Wir haben gefragt wie Menschen aus diesen Regionen behandelt werden und welche Unterstützungsstrukturen noch gebraucht werden, besonders in Bezug auf Beratung. Damit hoffen wir ein Angebot zu schaffen, dass den Bedürfnissen dieser Zielgruppen gerecht wird.

Vielen Dank an alle, die daran teilgenommen haben!

Die Ergebnisse sind hier: Banyan_Survey Analysis _Summary_English


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Eine Stellungnahme vom BDB e.V.* zur Veröffentlichung der Berliner Polizei von ihrer Liste von “kriminalitätsbelasteten Orten”

Am 7. Juni hat die Polizei erstmalig eine Liste von zehn Orten in Berlin veröffentlicht, die sie als “besonders gefährlich” einstufen, sogenannten “kriminalitätsbelasteten Orten” (kbOs). Wir begrüßen diese durch die Koalition durchgesetzte Transparenz über die Rechtslage von Menschen an diesen Orten. An „gefährlichen Orten“ dürfen Polizist*innen seit Jahren Menschen ohne Anlass und ohne Verdacht den Ausweis kontrollieren und durchsuchen. Weil Polizeikontrollen und -durchsuchungen einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte darstellen, gibt es klare Regeln, die festlegen, in welchen Fällen Polizist*innen diese Grenzen überschreiten dürfen. Zumindest muss nachgewiesen werden, dass eine Kontrolle bzw. Durchsuchung strafrechtliche Ermittlungen voranbringt.

In unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Bildungsarbeit mit Polizist*innen haben wir gelernt, dass Polizist*innen sehr wohl geschult werden, verdächtiges Verhalten zu erkennen und Verdacht zu begründen. Wenn sie aber Menschen nicht deshalb kontrollieren, weil sie konkreten Grund zum Verdacht haben, stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien sie kontrollieren.

In der Praxis zeigt sich, dass Polizist*innen an kbOs nicht etwa jede 20. Person kontrollieren, sondern explizit beauftragt werden, bestimmte Bevölkerungsgruppen zu kontrollieren, die überdurchschnittlich in der Kriminalstatistik für diesen Ort vorkommen. Was passiert? Menschen werden einfach aufgrund ihrer äußeren Erscheinung (z.B. “Hautfarbe”, (angenommenen) Herkunft oder Religionszugehörigkeit) wiederholt aufgehalten. Ihre persönlichen Sachen werden durchgewühlt. Sie werden als potentiell Kriminelle gedemütigt.

Menschen nur aufgrund der Annahme, sie gehören einer bestimmten nationalen, “ethnischen” oder religiösen Gruppe, zu verdächtigen ist eine rassistische und menschenunwürdige Praxis. Sie verstößt dementsprechend gegen das Grundgesetz! Sie ist auch eine Vergeudung polizeilicher Ressourcen und Steuergelder, die eher auf konkrete Verdachtsmomente konzentriert werden müssen, sodass unsere Sicherheit tatsächlich erhöht wird!

Der Bund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit in der BRD (BDB e.V.) fordert die Berliner Polizei auf die Praxis anlass- und verdachtsunabhängiger Kontrollen an sogenannten “kriminalitätsbelasteten Orten” und darüber hinaus zu unterlassen!

Daher beteiligt sich der BDB e.V. aktiv an der Kampagne “Ban! Racial Profiling – Gefährliche Orte abschaffen”!

14. Juni 2017

BDB_PM Racial Profiling_2017

PK Ban Racial Profiling. Gefährliche Orte abschaffen

Grundsatzerkla_rung_Racial Profiling

Was tun bei Racial Profiling? BDB_Racial Profiling_Flyer_Deutsch_Sept 2017

#BanRacialProfiling

#GefährlicheOrte

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=UPo2-Zgs2BE

Abschlussstellungnahme: Abschlussstellungnahme14.6.2018

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    Diaspora Mittendrin: 

Empowerment-Angebote für Schwarze Menschen mit eigener Migrationserfahrung

Sie wurden im Alltag, im Job oder bei der Behörde aufgrund ihrer Herkunft, Kultur, „Hautfarbe“ und oder Nationalität schlechter behandelt als andere oder kennen eine Person, der das wieder fahren ist? Das ist eine Diskriminierung! Sie müssen solche Momente und Situationen nicht hinnehmen, denn es ist Ihr Recht sich dagegen zu wehren und sich getroffen zu fühlen!

Schwarze Menschen erleben eine spezifische Form von Rassismus. Mit dem Projekt „Diaspora Mittendrin“ bietet BDB deshalb speziell für Schwarze Menschen mit eigener Migrationserfahrung folgende Angebote an:

Beratung: Wir hören zu, was Sie erfahren haben und suchen mit Ihnen unentgeltlich und vertraulich nach einer Lösung. Wir kommen zu Ihnen nach Hause oder treffen Sie in unserem Büro. Die Beratung wird von Menschen mit afrikanischem Migrationshintergrund angeboten.

Informationsworkshops und Empowerment Trainings zu den Themen, die Sie und Ihrer Community zum Thema Diskriminierung stärken! Erzählen Sie uns was Sie brauchen! Wir können kostenlose Workshops anbieten!

Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag,immer 11 – 15 Uhr

Beratung:
nach Vereinbarung,auch außerhalb der Öffnungszeiten

Kontakt:
030-216 88 84
bdb@bdb-germany.de

Adresse:
BDB e.V.
SprengelHaus
Sprengelstrasse 15
13353 Berlin

Mit freundlicher Unterstützung von:

                                    

https://www.heidehof-stiftung.de/         https://www.berlin.de/lb/intmig/