Aktuelles

  AKTION GEGEN RACIAL PROFILING

Vorm Nachbarschaftsladen im SprengelHaus, Sprengelstr. 15, 13353 Berlin

20. März 2019, 16 bis 18 Uhr

Sie wurden in der U-Bahn oder auf dem Platz aufgrund ihrer Herkunft, Kultur, „Hautfarbe“ oder Nationalität oder „anderer“ oder religiöser Bekleidung von der Polizei kontrolliert? Das ist eine ungerechte und ungleiche Behandlung, also eine Diskriminierung! Manchmal liegt dies an den unreflektierten Vorurteilen der einzelnen Polizist_innen. Die ist aber auch Teil einer inoffiziellen Praxis: Racial Profiling.

Der Bund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit (BDB e.V.) bietet seit 1996 Trainings und kostenlose Beratung, um Menschen in Umgang gegen Diskriminierung und Rassismus zu stärken. MoveGlobal bietet seit 2013 Empowerment für Migrant_innenorganisationen, mit samo.fa unterstützt sie Migrant_innenorganisationen in der Arbeit mit Geflüchteten.

Im Rahmen der Woche gegen Rassismus informiert diese Aktion über die Praxis der Racial Profiling und bietet einen Raum, um sich über Ihre Erfahrungen auszutauschen sowie Ihre Möglichkeiten damit umzugehen.

EMPOWERMENT INFO-WORKSHOPS 

BANYAN TREE PROJECT   

DIASPORA MITTENDRIN 

BAN RACIAL PROFILING    

Siehe auch unsere Facebook-Seite! https://www.facebook.com/bdb.germany/


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  EMPOWERMENT IN UMGANG MIT RASSISMUS IM ALLTAG

Sie wurden im Alltag, im Job oder bei der Behörde aufgrund ihrer Herkunft, Kultur, „Hautfarbe“ oder Nationalität schlecht behandelt? Das ist eine Diskriminierung! Sie müssen solche Momente und Situationen nicht hinnehmen, denn es ist Ihr Recht sich dagegen zu wehren und sich getroffen zu fühlen! Der Bund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit (BDB e.V.) bietet seit 1996 Trainings und kostenlose Beratung, um Menschen in Umgang gegen Rassismus zu stärken. Diese Veranstaltung informiert über Ihre Rechte, sich gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung zu wehren, und bietet einen Raum, um sich über Ihre Erfahrungen auszutauschen sowie Ihre Möglichkeiten damit umzugehen. Für ein kleines Imbiß wird gesorgt.

DIESE VERANSTALTUNG IST KOSTENLOS!

Wann: 31.01.19, 19 bis 21 Uhr

Wo: Afrika Haus Berlin, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin

Trainer und Trainerin: Sacks Stuurman, Antoine Segbeu und Aissatou Binger                                                                                    von BDB e.V.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns gerne eine Email schreiben bei: bdb@bdb-germany.de

Wir freuen uns auf Sie!

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  EMPOWER YOURSELF IN DEALING WITH RACISM IN EVERYDAY LIFE

Have you been treated badly in your everyday life, in your job or by the public authorities just because you have a different skin colour or other nationality – or do you know someone who has experienced this? That is discrimination! You do not need to accept this treatment! It is your right to feel maltreated and to defend yourself against this! The Association for Antidiscrimination- and Educational Work (BDB e.V.) has been offering trainings and free counseling since 1996 in order to empower people in dealing with racist treatment. BDB e.V. is offering this event to inform you on your rights with regard to racist treatment and provides a space to discuss your experiences and possible ways of dealing with them. Snacks will be provided. THIS EVENT IS FREE OF CHARGE!

When: 31 Januar 2019, 7pm – 9pm

Where: Afrika Haus Berlin, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin

Trainers: Sacks Stuurman, Antoine Segbeu and Aissatou Binger from BDB e.V.

If you have any questions, feel free to contact us at bdb@bdb-germany.de

Hope to see you there!

Banyan Tree Project        

Mit dem Banyanbaum Projekt wollen wir Diskriminierung gegen Menschen mit einem indischen, bangladeshi, pakistanische und nepalesischem Hintergrund. Wie ein Banyanbaum, versuchen viele Menschen ihre Wurzeln in Deutschland zu schlagen. Dies ist jedoch auch auf Grund von Diskriminierungserfahrungen nicht immer einfach. Deswegen möchte der BDB e.V. ein Unterstützungsnetzwerk gegen Diskriminierung entwickeln, das besonders Menschen aus diesen Regionen einen friedlichen und kraftvollen Alltag ermöglicht.

Um dieses Projekt vorzubereiten, möchten wir in Deutschland lebenden Menschen mit Würzeln in Indien, Pakistan, Nepal oder Bangladesh zu ihren Erfahrungen in Deutschland befragen, besonders in Hinblick auf Diskriminierung. Deshalb haben wir eine Umfrage entwickelt, um zu erfahren, wie Menschen aus diesen Regionen behandelt werden und welche Unterstützungsstrukturen noch gebraucht werden, besonders in Bezug auf Beratung. Damit hoffen wir ein Angebot zu schaffen, dass den Bedürfnissen dieser Zielgruppen gerecht wird.

Wenn Sie selber indischen, pakistanischen, bangladeschi oder nepalesischen Würzeln haben, wären wir dankbar, wenn Sie unsere Umfrage ausfüllen würden (braucht ca. 15 Minuten). Bitte nehmen Sie nur einmal an der Umfrage Teil.
Die Umfrage wird vom 22 Mai bis zum 02 August online sein. Wir wären Ihnen auch sehr dankbar, wenn Sie diese an Bekannte weiterleiten könnten, die unserer Zielgruppe entsprechen.

Diese Umfrage kann auf Englisch, Deutsch, Hindi, Urdu, Nepali und Bangla ausgefüllt werden.

HIER IST DER LINK ZU DER ONLINE-UMFRAGE:

https://ww2.unipark.de/uc/bdb_survey_antidiscrimination/


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Eine Stellungnahme vom BDB e.V.* zur Veröffentlichung der Berliner Polizei von ihrer Liste von „kriminalitätsbelasteten Orten“

Am 7. Juni hat die Polizei erstmalig eine Liste von zehn Orten in Berlin veröffentlicht, die sie als „besonders gefährlich“ einstufen, sogenannten „kriminalitätsbelasteten Orten“ (kbOs). Wir begrüßen diese durch die Koalition durchgesetzte Transparenz über die Rechtslage von Menschen an diesen Orten. An „gefährlichen Orten“ dürfen Polizist*innen seit Jahren Menschen ohne Anlass und ohne Verdacht den Ausweis kontrollieren und durchsuchen. Weil Polizeikontrollen und -durchsuchungen einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte darstellen, gibt es klare Regeln, die festlegen, in welchen Fällen Polizist*innen diese Grenzen überschreiten dürfen. Zumindest muss nachgewiesen werden, dass eine Kontrolle bzw. Durchsuchung strafrechtliche Ermittlungen voranbringt.

In unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Bildungsarbeit mit Polizist*innen haben wir gelernt, dass Polizist*innen sehr wohl geschult werden, verdächtiges Verhalten zu erkennen und Verdacht zu begründen. Wenn sie aber Menschen nicht deshalb kontrollieren, weil sie konkreten Grund zum Verdacht haben, stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien sie kontrollieren.

In der Praxis zeigt sich, dass Polizist*innen an kbOs nicht etwa jede 20. Person kontrollieren, sondern explizit beauftragt werden, bestimmte Bevölkerungsgruppen zu kontrollieren, die überdurchschnittlich in der Kriminalstatistik für diesen Ort vorkommen. Was passiert? Menschen werden einfach aufgrund ihrer äußeren Erscheinung (z.B. „Hautfarbe“, (angenommenen) Herkunft oder Religionszugehörigkeit) wiederholt aufgehalten. Ihre persönlichen Sachen werden durchgewühlt. Sie werden als potentiell Kriminelle gedemütigt.

Menschen nur aufgrund der Annahme, sie gehören einer bestimmten nationalen, „ethnischen“ oder religiösen Gruppe, zu verdächtigen ist eine rassistische und menschenunwürdige Praxis. Sie verstößt dementsprechend gegen das Grundgesetz! Sie ist auch eine Vergeudung polizeilicher Ressourcen und Steuergelder, die eher auf konkrete Verdachtsmomente konzentriert werden müssen, sodass unsere Sicherheit tatsächlich erhöht wird!

Der Bund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit in der BRD (BDB e.V.) fordert die Berliner Polizei auf die Praxis anlass- und verdachtsunabhängiger Kontrollen an sogenannten „kriminalitätsbelasteten Orten“ und darüber hinaus zu unterlassen!

Daher beteiligt sich der BDB e.V. aktiv an der Kampagne „Ban! Racial Profiling – Gefährliche Orte abschaffen“!

14. Juni 2017

BDB_PM Racial Profiling_2017

PK Ban Racial Profiling. Gefährliche Orte abschaffen

Grundsatzerkla_rung_Racial Profiling

Was tun bei Racial Profiling? BDB_Racial Profiling_Flyer_Deutsch_Sept 2017

#BanRacialProfiling

#GefährlicheOrte

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=UPo2-Zgs2BE

Abschlussstellungnahme: Abschlussstellungnahme14.6.2018

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    Diaspora Mittendrin: 

Empowerment-Angebote für Schwarze Menschen mit eigener Migrationserfahrung

Sie wurden im Alltag, im Job oder bei der Behörde aufgrund ihrer Herkunft, Kultur, „Hautfarbe“ und oder Nationalität schlechter behandelt als andere oder kennen eine Person, der das wieder fahren ist? Das ist eine Diskriminierung! Sie müssen solche Momente und Situationen nicht hinnehmen, denn es ist Ihr Recht sich dagegen zu wehren und sich getroffen zu fühlen!

Schwarze Menschen erleben eine spezifische Form von Rassismus. Mit dem Projekt „Diaspora Mittendrin“ bietet BDB deshalb speziell für Schwarze Menschen mit eigener Migrationserfahrung folgende Angebote an:

Beratung: Wir hören zu, was Sie erfahren haben und suchen mit Ihnen unentgeltlich und vertraulich nach einer Lösung. Wir kommen zu Ihnen nach Hause oder treffen Sie in unserem Büro. Die Beratung wird von Menschen mit afrikanischem Migrationshintergrund angeboten.

Workshops und Trainings zu den Themen, die Sie und Ihrer Community zum Thema Diskriminierung stärken! Erzählen Sie uns was Sie brauchen! Wir können kostenlose Workshops anbieten!

Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag,immer 11 – 15 Uhr

Beratung:
nach Vereinbarung,auch außerhalb der Öffnungszeiten

Kontakt:
030-216 88 84
bdb@bdb-germany.de

Adresse:
BDB e.V.
SprengelHaus
Sprengelstrasse 15
13353 Berlin

Mit freundlicher Unterstützung von:

                                    

https://www.heidehof-stiftung.de/         https://www.berlin.de/lb/intmig/