Aktuelles

BANYAN TREE PROJECT   

DIASPORA MITTENDRIN 

BAN RACIAL PROFILING    

Siehe auch unsere Facebook-Seite! https://www.facebook.com/bdb.germany/


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Banyan Tree Project        

Mit dem Banyanbaum Projekt wollen wir Diskriminierung gegen Menschen mit einem indischen, bangladeshi, pakistanische und nepalesischem Hintergrund. Wie ein Banyanbaum, versuchen viele Menschen ihre Wurzeln in Deutschland zu schlagen. Dies ist jedoch auch auf Grund von Diskriminierungserfahrungen nicht immer einfach. Deswegen möchte der BDB e.V. ein Unterstützungsnetzwerk gegen Diskriminierung entwickeln, das besonders Menschen aus diesen Regionen einen friedlichen und kraftvollen Alltag ermöglicht.

Um dieses Projekt vorzubereiten, möchten wir in Deutschland lebenden Menschen mit Würzeln in Indien, Pakistan, Nepal oder Bangladesh zu ihren Erfahrungen in Deutschland befragen, besonders in Hinblick auf Diskriminierung. Deshalb haben wir eine Umfrage entwickelt, um zu erfahren, wie Menschen aus diesen Regionen behandelt werden und welche Unterstützungsstrukturen noch gebraucht werden, besonders in Bezug auf Beratung. Damit hoffen wir ein Angebot zu schaffen, dass den Bedürfnissen dieser Zielgruppen gerecht wird.

Wenn Sie selber indischen, pakistanischen, bangladeschi oder nepalesischen Würzeln haben, wären wir dankbar, wenn Sie unsere Umfrage ausfüllen würden (braucht ca. 15 Minuten). Bitte nehmen Sie nur einmal an der Umfrage Teil.
Die Umfrage wird vom 22 Mai bis zum 02 August online sein. Wir wären Ihnen auch sehr dankbar, wenn Sie diese an Bekannte weiterleiten könnten, die unserer Zielgruppe entsprechen.

Diese Umfrage kann auf Englisch, Deutsch, Hindi, Urdu, Nepali und Bangla ausgefüllt werden.

HIER IST DER LINK ZU DER ONLINE-UMFRAGE:

https://ww2.unipark.de/uc/bdb_survey_antidiscrimination/


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Eine Stellungnahme vom BDB e.V.* zur Veröffentlichung der Berliner Polizei von ihrer Liste von „kriminalitätsbelasteten Orten“

Am 7. Juni hat die Polizei erstmalig eine Liste von zehn Orten in Berlin veröffentlicht, die sie als „besonders gefährlich“ einstufen, sogenannten „kriminalitätsbelasteten Orten“ (kbOs). Wir begrüßen diese durch die Koalition durchgesetzte Transparenz über die Rechtslage von Menschen an diesen Orten. An „gefährlichen Orten“ dürfen Polizist*innen seit Jahren Menschen ohne Anlass und ohne Verdacht den Ausweis kontrollieren und durchsuchen. Weil Polizeikontrollen und -durchsuchungen einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte darstellen, gibt es klare Regeln, die festlegen, in welchen Fällen Polizist*innen diese Grenzen überschreiten dürfen. Zumindest muss nachgewiesen werden, dass eine Kontrolle bzw. Durchsuchung strafrechtliche Ermittlungen voranbringt.

In unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Bildungsarbeit mit Polizist*innen haben wir gelernt, dass Polizist*innen sehr wohl geschult werden, verdächtiges Verhalten zu erkennen und Verdacht zu begründen. Wenn sie aber Menschen nicht deshalb kontrollieren, weil sie konkreten Grund zum Verdacht haben, stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien sie kontrollieren.

In der Praxis zeigt sich, dass Polizist*innen an kbOs nicht etwa jede 20. Person kontrollieren, sondern explizit beauftragt werden, bestimmte Bevölkerungsgruppen zu kontrollieren, die überdurchschnittlich in der Kriminalstatistik für diesen Ort vorkommen. Was passiert? Menschen werden einfach aufgrund ihrer äußeren Erscheinung (z.B. „Hautfarbe“, (angenommenen) Herkunft oder Religionszugehörigkeit) wiederholt aufgehalten. Ihre persönlichen Sachen werden durchgewühlt. Sie werden als potentiell Kriminelle gedemütigt.

Menschen nur aufgrund der Annahme, sie gehören einer bestimmten nationalen, „ethnischen“ oder religiösen Gruppe, zu verdächtigen ist eine rassistische und menschenunwürdige Praxis. Sie verstößt dementsprechend gegen das Grundgesetz! Sie ist auch eine Vergeudung polizeilicher Ressourcen und Steuergelder, die eher auf konkrete Verdachtsmomente konzentriert werden müssen, sodass unsere Sicherheit tatsächlich erhöht wird!

Der Bund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit in der BRD (BDB e.V.) fordert die Berliner Polizei auf die Praxis anlass- und verdachtsunabhängiger Kontrollen an sogenannten „kriminalitätsbelasteten Orten“ und darüber hinaus zu unterlassen!

Daher beteiligt sich der BDB e.V. aktiv an der Kampagne „Ban! Racial Profiling – Gefährliche Orte abschaffen“!

14. Juni 2017

BDB_PM Racial Profiling_2017

PK Ban Racial Profiling. Gefährliche Orte abschaffen

Grundsatzerkla_rung_Racial Profiling

Was tun bei Racial Profiling? BDB_Racial Profiling_Flyer_Deutsch_Sept 2017

#BanRacialProfiling

#GefährlicheOrte

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=UPo2-Zgs2BE

Abschlussstellungnahme: Abschlussstellungnahme14.6.2018

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    Diaspora Mittendrin: 

Empowerment-Angebote für Schwarze Menschen mit eigener Migrationserfahrung

Sie wurden im Alltag, im Job oder bei der Behörde aufgrund ihrer Herkunft, Kultur, „Hautfarbe“ und oder Nationalität schlechter behandelt als andere
oder kennen eine Person, der das wieder fahren ist? Das ist eine Diskriminierung! Sie müssen solche Momente und Situationen nicht hinnehmen, denn es ist Ihr Recht sich dagegen zu wehren und sich getroffen zu fühlen!

Schwarze Menschen erleben eine spezifische Form von Rassismus. Mit dem Projekt „Diaspora Mittendrin“ bietet BDB deshalb speziell für
Schwarze Menschen mit eigener Migrationserfahrung folgende Angebote an:

Beratung: Wir hören zu, was Sie erfahren haben und suchen mit Ihnen unentgeltlich und vertraulich nach einer Lösung. Wir kommen zu Ihnen nach Hause oder treffen Sie in unserem Büro. Die Beratung wird von Menschen mit afrikanischem Migrationshintergrund angeboten.

Workshops und Trainings zu den Themen, die Sie und Ihrer Community zum Thema Diskriminierung stärken! Erzählen Sie uns was Sie brauchen! Wir können kostenlose Workshops anbieten!

Sprechzeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag,immer 11 – 15 Uhr

Beratung:
nach Vereinbarung,auch außerhalb der Öffnungszeiten

Kontakt:
030-216 88 84
bdb@bdb-germany.de

Adresse:
BDB e.V.
SprengelHaus
Sprengelstrasse 15
13353 Berlin

Mit freundlicher Unterstützung von:

                     

https://www.heidehof-stiftung.de/         https://www.berlin.de/lb/intmig/